Der hochrangige Kommandeur der IS-Milliz, Abu Omar Al-Schischani, ist tatsächlich bei Kampfhandlungen getötet worden, wie Reuters am Donnerstag unter Berufung auf die IS-nahe Nachrichtenagentur Amaq meldet.
 
Omar al-Schischani sei in Shirqat, südlich von Mossul, ums Leben gekommen, so die Agentur Amaq, die oft von den IS-Terroristen zur Übermittlung eigener Nachrichten genutzt wird. Ein genaues Todesdatum nannte die Agentur nicht. Das Pentagon kann laut Reuters diese Information weder bestätigen noch leugnen.

 

Hischam al-Haschimi, Sicherheitsexperte in Bagdad, erklärte, Al-Schischani sei von mehreren militanten Kämpfern getötet worden.

 

Das US-Verteidigungsministerium hatte den Tod des „IS-Kriegsministers“ bereits im März gemeldet. Der IS-Militärchef sei, so die damaligen Angaben, bei einem Luftangriff der US-geführten Koalition in Syrien getötet worden. Damals war der Tod Al-Schischanis offiziell nicht bestätigt worden.