Zwischen dem russischen Premierminister Dmitri Medwedew und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel könnte es am Rande des Asien-Europa-Gipfels (Asem) in Ulan Bator zu einem flüchtigen Gespräch kommen. Dies teilte am Donnerstag der stellvertretenden russische Ministerpräsident Sergej Prichodko mit.

 

Merkel reist nun nach einem Treffen mit dem kirgisischen Präsidenten Almasbek Atambajew in der Hauptstadt Bischkek in die Mongolei weiter. In der Hauptstadt Ulan Bator findet am Freitag und Samstag der Asien-Europa-Gipfel (ASEM) statt, an dem auch Dmitri Medwedew teilnimmt.
Zuvor hatte sich Merkel während ihrer Reise in Kirgistan zuversichtlich gezeigt, dass eine Entspannung im Verhältnis zu Moskau auch trotz der Krise in der Ukraine möglich sei.

 

„Wenn alle guten Willens sind, dann können wir es schaffen, und dann werden wir uns wieder auf andere Themen konzentrieren können“, sagte sie.

 

Des Weiteren befürwortete die deutsche Bundeskanzlerin auch eine engere Kooperation zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion, deren führendes Mitglied Russland ist.

 

„Da haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns, aber ich befürworte das im Grundsatz“, so Merkel.