Bei ihrer Zentralasien-Reise im Vorfeld des Asien-Europa-Gipfels Asem, zeigt sich die deutsche Kanzlerin zuversichtlich, dass sich die Beziehungen zu Russland entspannen könnten, wie der Münchner Merkur schreibt.

 

„Wenn alle guten Willens sind, dann können wir es schaffen, und dann werden wir uns auf andere Themen wieder konzentrieren können“, sagte sie am Mittwoch bei ihrem Besuch in Kirgistan.

 

Des Weiteren befürwortete die deutsche Bundeskanzlerin auch eine engere Kooperation zwischen der EU und der Eurasischen Wirtschaftsunion, deren führendes Mitglied Russland ist.

 

„Da haben wir noch ein Stück Arbeit vor uns, aber ich befürworte das im Grundsatz“, so Merkel.

 

Nach dem Treffen mit der Kanzlerin sprach sich auch der kirgisische Präsident Almasbek Atambajew in der Hauptstadt Bischkek für eine gemeinsame Wirtschaftszone von Lissabon im Westen der EU bis Wladiwostok im Osten Russlands aus.der Eurasischen Wirtschaftsunion, der auch Armenien, Weißrussland und Kasachstan angehören.