Sechs russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 haben am Donnerstag den zweiten präzisen Angriff auf Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) in Syrien geflogen, wie Russlands Verteidigungsministerium mitteilt.

 


 
Am Donnerstagmorgen seien sechs russische Langstreckenbomber vom Typ Tu-22M3 von ihrer Basis in Russland gestartet. Sie hätten IS-Ziele östlich von Palmyra, im Vorort der Städte as-Suhna und Arak sowie Ölpumpstationen in der Provinz Homs angegriffen, heißt es in der Mitteilung.

 

Nach Angaben der Behörde zerbombten die Tu-22M3 eine Kommandostelle, einen Stützpunkt des IS, zwei Ölpumpstationen sowie viele Terroristen und Militärtechnik.

 
Alle Bomber seien bereits heil nach Russland zurückgekehrt, heißt es weiter. Russland habe die US-geführte Koalition in Syrien im Voraus über die geplanten Angriffe informiert.
 

„Seit dem 12. Juli hat Russland mehr als 50 Luftangriffe gegen den Daesh geflogen“, so das Ministerium.

 

Bereits am Dienstag waren sechs Maschinen vom Typ Tu-22M3 von Russland aus gestartet und hatten einen Stützpunkt des IS sowie drei Munitionslager, drei Kampfpanzer und vier Schützenpanzer der Terroristen, acht mit Maschinengewehren ausgestattete Geländewagen des IS zerstört sowie „eine große Anzahl lebender Kräfte“ getötet.
 

Ein russischer Kampfhubschrauber war am Freitag im Raum Palmyra in Syrien von Terrorkämpfern des sogenannten Islamischen Staates (IS, auch Daesh) abgeschossen worden. Die Piloten Rafagat Chabibulin und Jewgeni Dolgin kamen dabei ums Leben.