Erst vor wenigen Tagen hat der französische Geheimdienstchef Calvar vor dem Parlament das Wort vom drohenden Bürgerkrieg in den Mund genommen. Öffentlich sagte er, weitere Terroranschläge und die islamische Radikalisierung drohten die Gesellschaft in Frankreich zu zerreißen. Nach dem jüngsten Anschlag von Muslimen in Nizza ist klar: Frankreich wird einen Rechtsruck erleben – und steuert dank eines hilflos wirkenden Präsidenten direkt in den Bürgerkrieg.

 

Nach Medienberichten hat ein 31 Jahre alter tunesischer Moslem das jüngste Massaker verübt, bei dem in Nizza mindestens achtzig Menschen skrupellos ermordet wurden. Nicht nur die Anhänger des Islamischen Staates feiern diesen Massenmord im Internet. Weltweit gibt es derzeit Hasskommentare in sozialen Netzwerken, bei denen der Massenmord von Muslimen gelobt wird. Facebook, Twitter und andere Dienste haben sie bislang dort nicht entfernt.

 

Auffallend ist: Die französischen Geheimdienste waren in Alarmbereitschaft, sie erwarteten einen solchen Anschlag. Seit vielen Monaten rechneten sie auch mit einem oder mehreren Attentätern, die ein Fahrzeug als Tatwaffe benutzen würden.

 

Jedenfalls haben sie das mehrfach öffentlich erklärt. Nachdem im Jahr 2015 in Frankreich bei mehreren muslimischen Terroranschlägen insgesamt 147 Menschen ermordet worden waren, gab es in Paris eine Untersuchungskommission, welche das Versagen der sechs französischen Geheimdienste so beleuchten sollte, damit sich Attentate wie jenes auf die Redaktion von Charlie Hebdo, einen jüdischen Supermarkt und dann im November in Paris auf das Fußballspiel Frankreich-Deutschland nie wieder ereignen könnten.

 

Seither wurde der Ausnahmezustand verhängt, die bürgerlichen Freiheitsrechte wurden eingeschränkt. Jeder Bürger kann jetzt in Frankreich ohne Vorwarnung und richterlichen Beschluss jederzeit durchsucht werden. Und Menschen können dazu gezwungen werden, ihre Wohnung für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr zu verlassen. Frankreich, ein einstmals freies Land, ist

wegen des muslimischen Terrors im Ausnahmezustand. Die sechs Geheimdienste kooperieren besser denn je und Armee und Polizei sind in höchster Alarmbereitschaft und überall präsent. Aber geholfen hat es offenkundig nichts.

 

Frankreich befindet sich im Krieg. Nur mag das keiner offen aussprechen. Wieder einmal hatte es ein zugewanderter radikaler Muslim leicht, ein Massaker zu verüben.

 

Überall in Europa haben wir schon seit Monaten Attentate auf wehrlose Bürger mit Fahrzeugen – und die Medien weigern sich stets, von einem Attentat zu sprechen oder wir erklären sie für »psychisch gestört«. Wie werden Politik und Medien nach dem jüngsten islamischen Massenmord reagieren? Wahrscheinlich werden sie Lichterketten bilden und gemeinsam rufen »Islam ist Frieden«. Bis zum nächsten Terroranschlag.

 

Die Russen haben einen anderen Weg gefunden, um islamischen Terror zu bekämpfen: Sie beantworten Terror mit Gewalt, Terror und extremen Sicherheitsmaßnahmen. In Tschetschenien hat das offenkundig funktioniert. Und nicht nur in Tschetschenien. Ich erinnere mich daran, dass in den ersten Jahren, als ich regelmäßig in die Kriegsgebiete des Nahen Ostens reiste, im Libanon Diplomaten und andere westliche Ausländer entführt und als Geiseln genommen wurden. Mit Russen haben das die Orientalen im Libanon ein einziges Mal gemacht und dann nie wieder.

 

Während westliche Staaten nach einer solchen Entführung sofort über diplomatische Kanäle Kontakte zu den kriminellen Entführern suchten, diskret Lösegeld und jedwede Hilfe anboten, beendeten die Russen die Entführung ihrer Staatsbürger mit einem klaren Signal, das im Nahen Osten jede Großfamilie versteht: Moskaus Geheimdienst ließ in Erfahrung bringen, aus welchen Großfamilien die Kidnapper stammten, dann eines der männlichen Familienmitglieder entführen und diesem die Hoden abschneiden. Und die wurden der Großfamilie dann mit einer Fristsetzung zur Freilassung der russischen Diplomaten übergeben, verbunden mit dem Hinweis, ansonsten nach und nach die ganze Sippschaft zu kastrieren und das auch öffentlich bekannt zu machen.

 

Ich weiß noch, wie begeistert meine damaligen Freunde beim Bundesnachrichtendienst von dieser Aktion waren, die ja keineswegs heimlich stattfand. Sie wünschten sich, dass auch westliche Regierungen bei Entführungen von westlichen Ausländern in Nahost einmal jene Zeichen setzten, die in diesem Kulturkreis nachhaltige Wirkung haben und auch ohne Sprachkenntnisse und den Rat von einfühlsamen Soziologen, Politologen, Psychologen und Islamkundlern verstanden werden.

 

Auch nach dem jüngsten Massaker wird die Lektion beim französischen Präsidenten wohl nicht angekommen sein. Es wird alles weitergehen wie bisher. Und in der Folge werden frustrierte Bürger, welche der Staat nicht mehr vor dem inzwischen alltäglichen muslimischen Terror schützen kann, den Front National wählen und Marine Le Pen zur nächsten Staatschefin machen. Im Jahre 2003 habe ich ein Buch geschrieben, in welchem ich genau diese Entwicklung Land für Land in Europa so vorausgesagt habe. Es hieß Der Krieg in unseren Städten – und ich wurde für die Prognosen angefeindet und ausgelacht. Einige Jahre später präzisierte ich meine Thesen mit neuen Fakten im Bestseller SOS Abendland, vor wenigen Monaten in Mekka Deutschland und ganz aktuell in Grenzenlos kriminell.

 

Derweilen unternimmt die deutsche Bundesregierung alles, um die Lage schönzureden. Man sieht das als Beobachter gut an den aktuellen Zensurbemühungen und den Durchsuchungen bei jenen, die Flüchtlinge und islamischen Terror kritisieren. Oder haben Sie schon einmal gehört, dass Zensurminister Heiko Maas die Seiten jener islamischen Gruppen sperren lässt, auf denen dazu aufgerufen wird, dem Leben ihres Vorbilds Mohammed zu folgen? Jener Herr Mohammed, dem auch der Attentäter von Nizza huldigte, hat selbst Massaker angeordnet und beaufsichtigt.

 

Im Jahre 627 nach unserer Zeitrechnung (nach allen bekannten islamischen Überlieferungen) ließ er mehr als 500 Menschen, die seiner Ideologie nicht folgen wollten, Gräben ausheben und ihnen dann den Kopf abschneiden. Es war das Massaker von Yatrib, heute heißt die Stadt Medina; die Zeitung Die Welt nannte das Vorgehen des Herrn Mohammed unlängst einen »Genozid« und Die Zeit nennt es ein »Massaker«. Muslime haben einen solchen Massenmörder, also Massaker-Mohammed, als großes Vorbild.

 

Und wir werden uns auch nach den Anschlägen von Nizza wieder an den Händen fassen und »Islam ist Frieden« rufen, während schon in unseren inzwischen überall aus dem Boden sprießenden Koranschulen gelehrt wird, dass man dem Leben Mohammeds als guter Muslim folgen solle. Wir wollen lieber die Wahrheit nicht hören: In keiner anderen Weltreligion ist der Hass auf Andersdenkende so tief verwurzelt wie im Islam. Wer das weiterhin bestreitet, wegschaut und einen Kampf gegen jene führt, welche über den Islam aufklären, der wird dem Bürgerkrieg Vorschub leisten. Denn immer mehr Menschen wollen bei der grenzenlosen Kriminalität und dem importierten Terror nicht mehr zuschauen.

 

 

Von Udo Ulfkotte