Russlands Regierungschef Dmitri Medwedew und Bundeskanzlerin Angela Merkel sind am Freitag am Rande des Asien-Europa-Gipfels (ASEM)in der Hauptstadt der mongolischen Hauptstadt Ulan Bator zusammengetroffen.

 

Russischerseits nahmen Vizeregierungschef Arkadi Dworkowitsch und Vizewirtschaftsminister Alexej Lichatschow daran teil.

 

Während eines rund einstündigen Gesprächs wurden die Situation in der Ukraine und die Umsetzung der Minsker Abkommen sowie Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen Russland wie auch deren Entwicklungsperspektiven behandelt.

 

Zuvor hatte Chef des Regierungsapparats, Sergej Prichodko, Journalisten mitgeteilt, dass ein solches Treffen am Rande des ASEM-Gipfels vorbereitet werde.

 

Auf dem Programm des russischen Regierungschefs stehen weitere bilaterale Treffen, unter anderem mit Top-Repräsentanten Chinas, der Niederlande und Tschechiens, hieß es.

 

Einen Tag zuvor hatte Russlands Präsident Wladimir Putin mit Merkel und dem französischen Präsidenten Francois Hollande geführt. Dabei wurde die Lage in der Ukraine diskutiert. Putin äußerte dabei seine Besorgnis über die Instabilität in der ostukrainischen Region Donbass geäußert.

 

Am Montag hatte Merkel ihr Streben bekundet, auf die Aufhebung der Russland-Sanktionen hinzuarbeiten, und versichert, dass Deutschland gute Beziehungen mit Russland wünsche und ihre Regierung damit bemüht sei.