Die österreichischen Behörden sprechen wegen des Angriffes in Nizza allen Angehörigen und Freunden der Todesopfer tiefes Beileid aus und versprechen allen Menschen in Österreich Schutz.

 

Das Außenministerium des Landes ruft alle, die irgendwelche Fragen zu dem Vorfall haben, dazu auf, zu jeder Tages- und Nachtzeit zwei eingerichtete Hotlines zu nutzen.

 

Der österreichische Bundeskanzler Kanzler Christian Kern zeigte sich entsetzt über den „barbarischen Akt“ von Nizza.

 

„Der Anschlag von Nizza ist auch ein Angriff auf unsere Grundwerte, ein Angriff auf Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie, der auf alle zielt, die auf ein friedliches und gemeinsames Miteinander setzen. Wir stehen in diesen schweren Stunden Seite an Seite mit Frankreich und unsere Botschaft ist ganz klar: Wir werden es niemals zulassen, dass Hass und Gewalt unsere Grundwerte zerstören“, sagte er.

 

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner verurteilt auf seiner Twitter-Seite den Anschlag von Nizza als „heimtückischen Terrorakt gegen Menschen, die am französischen Nationalfeiertag Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit gefeiert haben“.

 

„Österreich steht gerade jetzt an der Seite Frankreichs. Ganz Europa ist gefordert, gemeinsam und mit aller Kraft gegen den weltweiten Terrorismus aufzutreten“, schrieb er und sprach den Angehörigen und Freunden der Opfer Mitgefühl und Anteilnahme aus.

 

Der Verteidigungsminister der Republik, Hans Peter Doskozil, hob seinerseits hervor, dass Österreich wegen der zunehmenden Terrorgefahr in Europa „massive Investitionen in die Ausrüstung des Heeres eingeleitet“ hat.

 

„Die Bevölkerung erwartet zu Recht, dass sich das Bundesheer im Bereich Terrorbekämpfung einbringt. Es geht um die Sicherheit der Menschen, die hier in Österreich leben. Unser vollstes Augenmerk muss darauf liegen, gegen den Terrorismus entschieden vorzugehen“, heißt es in seiner Erklärung. Er äußerte auch seine Unterstützung für die Verletzten und Verwandten der Toten.

 

Außenminister Sebastian Kurz drückte via Twitter den Familien der Todesopfer sein Beileid aus und äußerte Unterstützung für Frankreich.