Das Geschehen in der Türkei kann das Verhältnis zwischen Ankara und der EU ändern und sich auf die Lage in der gesamten Region auswirken, die Situation ist weit davon entfernt, stabil zu sein. Dies erklärte der Ratspräsident der Europäischen Union, Donald Tusk.

 

„Der Militärputsch in der Türkei ist nicht erfolgt. Unstimmigkeiten dürfen nicht mit Waffengewalt geregelt werden. Die Situation ist weit davon entfernt, stabil zu sein“, sagte Tusk in Ulan Bator.

 

Wie er anmerkte, „bleibt die Kernfrage, wie die Türkei diese Krise überwinden wird. Die Folgen werden für die Region kritisch sein, ebenso für die Beziehungen zur EU“.

 

Der EU-Ratspräsident betonte die Absicht, die Türkei als Partner in vielen Richtungen erhalten zu wollen.