Beim afghanischen Angreifer im Regionalzug wurde eine handgemalte IS-Flagge entdeckt. Grünen-Politikerin Renate Künast sorgte sich indessen mehr um den Täter als um die Opfer und kritisierte die tödlichen Schüsse der Polizei.
 
Der 17-jährige Afghane, der in der Nacht auf Dienstag in einer Regionalbahn bei Würzburg mit einer Axt Amok gelaufen ist, hatte eine handgemalte IS-Flagge bei sich. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. Zudem soll er nach Zeugenaussagen «Allahu akbar!» gerufen haben. Zwei Menschen schweben noch in Lebensgefahr, drei weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

 

Bei den Opfern soll es sich um eine Familie aus Hong Kong und deren Freund handeln. Der Täter war ohne Vorwarnung mit einer Axt und einem Messer auf die Fahrgäste losgegangen. Nachdem die Notbremse gezogen worden war, verließ der junge Mann den Zug und flüchtete zu Fuß. Auf seiner Flucht verletzte er eine Passantin und wurde von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei gestellt. Als er die Beamten angriff, wurde er erschossen.
 
Grünen-Politikerin Renate Künast indessen trauert scheinbar mehr um den jungen Afghanen. Auf Twitter schrieb sie: «Tragisch und wir hoffen für die Verletzten. Wieso konnte der Angreifer nicht angriffsunfähig geschossen werden???? Fragen!» Offenbar ist für sie der Täter das Opfer. Dementsprechend harsch fallen auch die Reaktionen der Twitter-Nutzer aus. Die Polizei Oberbayern Süd reagierte mit «@RenateKuenast | ein tweet mit «????» ist zum jetzigen zeitpunkt nicht gerecht.», worauf diese patzig mit «@polizeiOBS besser ??? als !!! . Oder? Aber danke für die Reaktion.» antwortete.

 


 

Quelle: Contra Magazin