Die kanadische Fregatte „Charlottetown“ ist am Montag in das Schwarze Meer eingelaufen, heißt es in einer Pressemitteilung des kanadischen Verteidigungsministeriums, die auf der Webseite der Regierung Kanadas veröffentlicht ist.

 

Die Fregatte soll bis zum 2. August im Schwarzen Meer bleiben und verschiedene Manöver zusammen mit Schiffen anderer Nato-Länder üben, heißt es in der Mitteilung.

 

„Außerdem wird die ‚Charlottetown‘ eine Reihe von Häfen von Bündnispartnern Kanadas anlaufen, um die diplomatischen und militärischen Beziehungen zu stärken.»

 

„Die Stationierung der Fregatte ‚Charlottetown‘ im Schwarzen  Meer demonstriert, wie  sich die kanadischen Streitkräfte dafür engagieren, die Fähigkeit der Nato-Seestreitkräfte zur Durchführung von Operationen und zu einer schnellen Reaktion auf Krisen und Konflikte auf See zu verbessern», sagte der Chef des kanadischen Kommandos  für  gemeinsame Operationen, Stephen Bowes.

 

Die Besatzungsstärke der Schiffe von  diesem Typ beträgt 250 Mann. Außerdem tragen sie Hubschrauber CH-124 Sea King.

 

Kanada hatte die Stationierung seiner Soldaten in Europa nach dem Beginn der ukrainischen Krise ausgebaut. So wurden unter anderem kanadische Jagdflugzeuge  СF-18 in einigen Nato-Militärstützpunkten in Osteuropa stationiert. Kanadische Instrukteure bilden Soldaten in  Polen und in der Ukraine aus. Anfang 2017 wird Kanada ein großes  Militärkontingent im Rahmen der Nato-Vereinbarungen in Lettland stationieren.