Wie erwartet zensierte die türkische Regierung die Seite von WikiLeaks, nachdem die Transparenz-Plattform nahezu 300.000 E-Mails enthüllte. Allerdings wird den Whistleblowern auch vorgeworfen einen Militärputsch zu unterstützen, was WikiLeaks hingegen dementiert.
 


 
Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter verkündet WikiLeaks, dass die Türkei nach der Enthüllung der internen E-Mails der Erdogan-Partei AKP die Seite blockiert hat. Zuvor wurden zahlreiche Cyber-Attacken auf die Seite verübt.
 


 
Erinnern wir uns an die Unruhen von 2013 auf dem Taksim-Platz, da sperrte die türkische Regierung Twitter, weil man eine Ausdehnung des arabischen Frühlings befürchtete. Diese Meldung verlinkt direkt zu den E-Mails, die wohl überwiegend in türkischer Sprache verfasst sind.
 


 
So sieht die Seite von WikiLeaks aus, wenn man von der Türkei aus versucht auf die Seite zu gelangen.
 


 
WikiLeaks rechnete bereits damit, dass die türkische Regierung mit Cyber-Attacken und Zensur auf die Enthüllung reagieren wird.. Entweder via Tor-Browser oder über diesen Link soll es möglich sein, von der Türkei aus auf die Seite zu gelangen.
 


 
Allerdings wird der Seite auch vorgeworfen einen westlich geführten Militärputsch zu fördern, wie man hier sehen kann.
 


 
Von Christian Lehmann

 

 

Метки по теме: ;