Die US-geführte Koalition hat den Kämpfern der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ 48 Stunden gegeben, um die syrische Stadt Manbidsch zu verlassen, wie AFP am Donnerstag berichtet.

 

Um die nordsyrische Stadt Manbidsch in der Provinz Aleppo wird bereits seit einem Monat gekämpft. An den Kämpfen nehmen sowohl arabische Oppositionstruppen als auch kurdische Formationen teil. Vor dem Konflikt zählte die Stadt mehr als 70.000 Einwohner.

 

Zuvor wurde berichtet, dass mehrere Dutzend Zivilisten bei Luftangriffen der von den USA geführten internationalen Koalition in einem Dorf nördlich von Manbidsch ums Leben gekommen seien.

 

Wie lokale Quellen der Agentur Sputnik bestätigt haben, sind wenigstens 100 Zivilisten den Luftangriffen zum Opfer gefallen, darunter Frauen und Kinder. Laut Angaben von Sputnik wurden die Angriffe am Dienstagvormittag gegen das Dorf At-Tauhar in der Provinz Aleppo geflogen.