Es besteht der Eindruck, dass der führende deutsche TV-Sender ARD mit Hochdruck begonnen hat, Meldonium (ein herz- und kreislaufwirksamer Arzneistoff, der auf der Dopingliste steht) im Körper der Journalisten von News Front zu suchen.

 

Nun, jetzt hat die ARD einen gesonderten Bericht, eine fünf Minuten lange Geschichte über die Agentur News Front gemacht, mit der quasi definitiv endlich bewiesen sei, dass wir „Propaganda“ betreiben. Und wissen Sie, warum?

 

Weil wir die Freiwilligen von der Informationsfront sind, und weil wir uns so nennen. Stellen Sie sich vor, bei dem Versuch, etwas Negatives über uns zu berichten, nennen sie uns nicht mehr und nicht weniger – Freiwillige. Ja, wir sind wirklich freiwillige Teilnehmer des Informationskrieges und befassen uns mit dem Informations-Gegendruck gegen die Lügen, welche aus den westlichen Propagandaquellen sprudeln.

 

 

Wir propagieren dokumentarische Wahrheit

 

Ja, wir sind Propagandisten, ja, News Front ist eine Propaganda-Agentur, und als Leiter der Agentur sage ich Ihnen: Wir sind Propagandisten. Aber die Frage ist doch, was wir propagieren?! Unser Ziel ist die Wahrheit und den gesunden Menschenverstand zu propagieren, dafür riskieren wir unser Leben, denn seit den ersten Tagen senden wir live, ich betone, die Live-Übertragung und Reportagen aus den Kriegsgebieten. Dafür haben wir ein Korrespondentennetz von Freiwilligen, die fähig sind, mit ihrem Tablet oder Handy live senden, um alles ohne Schnitt zu zeigen, ohne Schönfärberei.

 

Wir können dies in Donezk, in Lugansk, in Podgorica (Montenegro), in Kiew (Ukraine), oder sogar selbst in Deutschland machen. Nun, in Donezk und Lugansk können wir dies machen, ohne dass unsere Freiwilligen sich der Gefahr der Verfolgung durch die Behörden aussetzen.

 

Genau das propagieren wir, nämlich eine dokumentarische Wahrheit. Ja, wir zeigen es, wenn unsere Freiwilligen-Journalisten in Kiew oder Odessa verfolgt oder geschlagen werden. Ja, wir propagieren, dass Deutschland und einige europäische Länder von den USA völlig abhängig sind, und die NATO-Basen in ihrem Gebiet in der Tat die Besatzungstruppen sind. Ja, das ist Propaganda der Wahrheit. Die Wahrheit, die mit Gefahr für Leben und Gesundheit ermittelt wird, und dies wird auf freiwilliger Basis gemacht (was die ARD selbst nicht verneint).

 

Weil es im ARD-Bericht Bilder gibt, wo ich gutachterlich an einem Sommerlager der Jugendorganisation der Eurasischen Union der Jugend im Jahr 2006 in der Region Vladimirskaja teilgenommen habe, ist der ARD-Ausleger sofort zur Ansicht gelangt:

 

„News-Front-Chefredakteur Konstantin Knyrik ist mit den ultranationalistischen Ideen Dugins aufgewachsen. Auf der Website Dugins ist er als Koordinator der Eurasischen Jugendbewegung zu sehen. Heute versteht er sich als Kämpfer an der Nachrichtenfront. Das Ziel ist absolute Informationshoheit.“

 

Und weiter, von mir aus, noch einfach eine meisterhafte Schlussfolgerung:

 

„Die Medien aus der Ostukraine werden aus Russland von sogenannten Beratern gesteuert. Die stellten 2015 in einem Bericht fest, dass man in der Rebellenhochburg Lugansk mehr Portale für die Agitationsarbeit im Internet brauche. Ihre Lösung ist einfach und heißt – News Front. Und der Chefredakteur Knyrik ist der richtige Man dafür. Er hat engste Verbindung zur eurasischen Bewegung. Die Idee dahinter – ein von Russland dominiertes Europa.“

 

Was wäre, wenn die ARD Fotos fände von mir, wo ich an einem militärisch-patriotischen Sommerlager der Kommunisten teilnehme? Ich habe auch Fotos von mir, zusammen mit dem Chef der Kommunistischen Partei, Gennadi Sjuganow, dann habe ich ein Foto mit Wladimir Wolfowitsch Schirinowski. Dann würde sich wohl herausstellen, dass ich kein Eurasier bin, sondern ein Kommunist, und News Front an der Wiederherstellung der UdSSR arbeitet? Im Falle von Schirinowski ist es sogar beängstigend, sich vorstellen, welche Aufgaben wir dann hätten…

 

 

Redaktionspolitik von News Front — Berichterstattung direkt vor Ort

 
Die interessanteste Sache ist, dass die Journalisten der ARD sich nicht einmal die Mühe gaben, sich das Prinzip und die Redaktionspolitik von News Front anzusehen, weil es dadurch wirklich möglich wäre, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

 
Unsere Agentur ist eine Volontär-Agentur, und wir können veröffentlichen, was wir wollen, unter Beachtung der Gesetze der Russischen Föderation. Unsere Experten sind Menschen mit verschiedenen Ansichten, und die ARD sollte sich an das Hauptprinzip des Journalismus erinnern – Pluralismus der Meinungen. Die ARD verlor kein Wort über unsere freiwilligen Experten, welche an der Sendung von News Front teilnehmen. Davon sind Dutzende Bewohner sowohl der ukrainischen Städte, die vom Kiewer Regime gesteuert sind, als auch von europäischen Städten, darunter auch deutsche Bürger. Einige von ihnen müssen Verfolgungen erdulden – nur weil sie Wahrheiten aussprechen, die für manche sehr unbequem sind.

 
(Dr. Rainer Rothfuß forschte und lehrte bis vor kurzem an der Universität Tübingen im Bereich Geowissenschaften. Nach dem Interview, das er NewsFront gegeben hat, wurde er zu einem Rücktritt vom Posten des Vorsitzenden der deutschen Filiale der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte gedrängt. Details finden Sie im KenFm-Interview mit ihm).
 

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Interview mit Dr. Reiner Rothfuß, das Original auf Deutsch finden Sie hier.

 

 
Der wesentliche Unterschied zwischen unserer Agentur auf dem Donbass-Gebiet und der ARD ist, dass unsere Reporter direkt dort Videos aufnehmen, wo etwas passiert.

 

Ich denke, die ARD sollte erst einmal anständige Objektivität lernen, bevor sie uns „Propaganda“ vorwerfen. Sie sollte nach Donetsk kommen, und zusammen mit unseren Korrespondenten zum Beispiel das Gebiet von Jassynuwata besuchen, währenddessen dort die ukrainischen Strafbrigaden Minsk Vereinbarungen „ausführen“, am besten dann, wenn sie aus 152 Granatwerfern schießen.

 

Wahrscheinlich ist es für die ARD viel „richtiger“, Schlussfolgerungen aus den Fotos in den sozialen Netzwerken zu ziehen, und einen Fünf-Minuten-Bericht über die Agentur zu erstellen, ohne auch nur zu versuchen, die Leitungskräfte der Medien zu kontaktieren. Vielleicht ist es aus der Sicht von „Profis“ der ARD richtig (aber nicht aus der von freiwilligen Journalisten von News Front), anstatt der realen Agenturmitarbeiter, welche erreichbar und öffentlich sind, „Alexei“ von hinten zu filmen und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ vorzustellen. Unser „Propaganda“-Medium dagegen macht am liebsten Videos vor Ort, berichtet gerade über den Vorfall, versucht, alle Seiten zu hören.

 

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Ich verstehe die Besorgnis der offiziellen deutschen Medien über unsere Arbeit, denn es ist nicht so lange her, dass polnische Journalisten zum ersten Mal die Wahrheit über die Ereignisse in Donbass erzählten, und wissen Sie, was der Moderator bezüglich der Frage „Warum sie uns vertrauen“ sagte:

 

„Sie strahlen ihre Berichterstattung direkt aus der Kampfzone aus, sie nehmen alles im Stream-Modus auf, und geben nur ihre Meinung dazu.“

 

 

Sehr geehrte Mitarbeiter der ARD, die „Propaganda“, welche wir machen, ist ein bisschen komplizierter, als einfach einen Fremden von hinten zu filmen, und ihn als einen „ehemaligen Mitarbeiter von News Front“ zu definieren. Einen Live-Stream in einer Situation zu machen wie am 9. Mai 2014, wo Panzer Menschen zerquetschen, ist ein wenig schwieriger, als kluge Worte auf Papier zu drucken und es dann ein Beweisstück nennen, wie es in Ihrem Bericht gezeigt wurde:

 

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Für ein vollständigeres Verständnis wurde genügen, nur einen Blick auf die Anzahl von Dislikes unter Ihrem Video zu werfen, und die Kommentare achtsam zu lesen:

 

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Скрин 8

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Скрин 7

 

Скрин 6

 

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Скрин 2

 

ARD-Bericht über News Front:

 

 

 

Von Konstantin Knyrik, Leiter der Nachrichtenagentur News Front

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