Bulgarien greift an seiner Südgrenze nach dem misslungenen Umsturzversuch in der Türkei nun verstärkt zu Eindämmungsmaßnahmen gegen einen möglichen stärkeren Zustrom von über die Türkei in Richtung Europa reisenden Flüchtlingen, wie der bulgarische Premier Boiko Borissow am Freitag sagte.

 

„Die Situation an der Grenze ist noch dramatischer geworden. Wir bereiten uns auf ersthafte Probleme mit Flüchtlingen vor. Armee, Polizei und Gendarmerie sind bereits im Einsatz“, wird Borissow von der “Rossijskaja Gaseta“ zitiert.

 

Laut der Agentur Reuters hält die bulgarische Polizei an der Grenze zur Türkei bis zu 200 Flüchtlinge täglich fest, darunter auch Afghanen, Pakistaner und Syrer.