Im Sport gibt es und kann es keinen Platz für Doping geben. So formulierte der russische Präsident Wladimir Putin Russlands offizielle Position zum Ausschluss der russischen Athleten wegen angeblich systematischen Dopings von den Sommerspielen in Rio. Es sei notwendig, möglichst eng mit dem IOC und Wada zusammenzuarbeiten.

 

„Die offizielle Position sowohl der russischen Regierung als auch des Präsidenten besteht darin, dass es im Sport für keinerlei Doping Platz gibt und geben kann. Der Sport muss ‚sauber‘ sein und die Gesundheit der Sportler muss geschützt werden“, sagte Putin beim Treffen mit dem Ministerkabinett.

 

Dafür sei es notwendig, mit dem Internationalen Olympischen Komitee IOC, der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada sowie den internationalen Sportverbänden für olympische und nicht olympische Sportarten eng zusammenarbeiten.

 

Im Dopingskandal hatte der internationale Sportgerichtshof CAS die Klage des russischen Olympia-Komitees gegen das Startrechtverbot für 68 russische Leichtathleten abgelehnt. Die betreffenden Athleten bleiben damit von den Olympischen Spielen 2016 in Rio ausgeschlossen.

 

Die gesperrten Athleten dürfen binnen 30 Tagen Berufung einlegen. Die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro beginnen am 5. August.