Das ukrainische Militär bereitet eine Gewaltoperation im Donbass vor. Darauf wies der russische Botschafter bei der UNO, Witali Tschurkin, am Freitag in einem Schreiben an den Weltsicherheitsrat hin.

 

„Die Schritte zur Stabilisierung der militärischen Situation im Osten der Ukraine sollen mit der Suche nach einer Lösung politischer Probleme und mit Maßnahmen zur Deeskalation einhergehen, darunter mit der Demilitarisierung der Zone entlang der Trennlinie. Die jüngste Entwicklung führt aber vor Augen, dass Kiew nicht danach bestrebt ist. Die strikte Erfüllung (des Minsker Abkommens) gehört allem Anschein nach nicht zu den Interessen der ukrainischen Führung. Alles spricht dafür, dass die Kiewer Armee eine Gewaltoperation vorbereitet“, schrieb der russische Topdiplomat.

 

Russland rufe die internationalen Partner auf, Kiew unter Druck zu setzen, um groß angelegte Kampfhandlungen im Donbass nicht zuzulassen.

 

„Man darf nicht zulassen, dass militärische Provokationen der Ukraine in Kampfhandlungen entlang der gesamten Entflechtungslinie ausarten. Die Wiederaufnahme des Krieges kann den Prozess der friedlichen Regelung zugrunde richten“, betonte Tschurkin.