Die Pistole, die der Münchenener Todesschütze benutzte, muss dieser offenbar illegal erworbenhaben, wie der LKA-Chef Robert Heimberger auf der Pressekonferenz der Münchener Polizei am Samstag erklärte.

 

„Der Täter schoss mit einer 9-Millimeter Glock. Diese hatte er wohl illegal erworben. Die Nummern waren ausgeilt. Er hatte noch Patronen im Magazin. In seinem Rucksack hatte er noch 300 Patronen“, so Heimberger.

 

Bei einer Schießerei am Freitagabend am Münchner Olympia-Einkaufszentrum sind nach Polizeiangaben zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter auch der mutmaßliche Täter. Er habe sich selbst gerichtet, sagte Polizeisprecher Thomas Baumann am frühen Samstagmorgen. 16 weitere Menschen wurden verletzt. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 18-Jährigen Deutsch-Iraner, so die Polizei. Die Motive des Täters sind bisher unklar. Er soll alleine gehandelt haben.