Bezüglich Serbien betonte er zwei «einzigartige» Gründe der EU-Mitgliedschaft zu widersetzen. Die erste Problem: die Region Kosovo, die im Rahmen der europäischen Integration nicht zugunsten der serbischen nationalen Interessen entschieden wurde. Und das zweite Problem: Das Handelsabkommen mit Russland, das das ausschließliche Recht dem Belgrad gibt, in Sachen Zusammenarbeit, insbesondere im Bereich der Landwirtschaft.
 

Auf die Frage über den jüngsten Besuch der US-“Assistant Secretary of State“, Victoria Nuland, nach Serbien, erinnerte Dragan Petrovitsch an ihre «Plätzchen» für die Teilnehmer des blutigen ukrainischen Maidan.
 

«Jetzt kam diese Nuland nach Belgrad. Ich glaube, dass der Grund dafür die Verbindung des Serbiens Führung mit der amerikanischen Politik», sagte der Analyst.

 

Dragan Petrovitsch erklärte auch seine Position bezüglich des Gipfels der NATO in Polen und der möglichen NATO-Mitgliedschaft Montenegros.
 

«Die NATO ist eine Katastrophe, ein aggressives Militärbündnis, in dem die USA die kleinen Staaten dominieren. Die NATO konnte nicht durch ein Referendum erweitert werden, weil die Bürger dieser Länder es nicht unterstützt haben. In Montenegros Beitritt zur NATO werden kaum 15% unterstützen. Und diese 15% der Befragten sind die albanischen Minderheiten», sagte er.

 

«Djukanovic kann Montenegro nur durch undemokratischen Weg in die NATO einbinden. Djukanovic, der 2006 sogar das Referendum über den Staatenbund mit Serbien vereitelt hatte, konnte kein Referendum über den NATO-Beitritt erfolgreich organisieren“, fügte der Analyst hinzu.