Augenzeugen des Anschlags in Ansbach haben gegenüber dem Nachrichtensender RT von den ersten Minuten nach der Explosion berichtet, bei der mindestens zwölf Menschen verletzt wurden.
 

 
Einer der Augenzeugen, Thomas Ribienski, sagte dem RT-Reporter, er habe zunächst Gerüchte über eine Gasexplosion mitbekommen.

 

„Es sind aber sofort Menschen an mir vorbeigelaufen, die gesagt haben, da ist ein Rucksack explodiert. Definitiv ist ein Rucksack explodiert. Da hat sich jemand in die Luft gesprengt“, so Riebinski. Besonders nach den Ereignissen in München sei das alles sehr beunruhigend, vor allem in einer so kleinen Stadt wie Ansbach, wo das Ganze so nah sei.

 
Am späten Sonntagabend war es am Rande eines Musikfestivals im bayerischen Ansbach zu einer schweren Explosion gekommen.

 
Die Behörden gehen vom ersten Selbstmordanschlag auf deutschem Boden aus. Ein Mensch – der mutmaßliche Attentäter selbst – ist dabei ums Leben gekommen, mindestens elf Menschen wurden verletzt.

 

Der mutmaßliche Attentäter ist ein 27-jähriger syrischer Flüchtling, der schon früher strafrechtlich in Erscheinung getreten und der Polizei bekannt gewesen sein soll. Er soll zudem bereits zweimal Selbstmordversuche unternommen haben und in psychologischer Behandlung gewesen sein. Er soll Asylbewerber gewesen sein, sein Antrag sei allerdings bereits vor einem Jahr abgelehnt worden.