Rund 300 Flüchtlinge, die zu Fuß rund 200 Kilometer von Belgrad in die Stadt Subotica an der Grenze zu Ungarn zurückgelegt haben, sind in den Hungerstreik getreten, wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) mitteilt. Sie fordern damit die Öffnung der ungarischen Grenze.

 

Laut dem UNHCR sind hauptsächlich Afghanen und Pakistaner unter den Hungerstreikenden. Die ungarische Grenze bleibe jedoch geschlossen, weil Budapest zuvor an den meisten Grenzabschnitten einen Zaun gegen das illegale Eindringen von Flüchtlingen gebaut hatte.

 

Beim ungarischen Grenzschutz sind neben Grenzbeamten selbst auch Soldaten und Polizisten im Einsatz. Auch Serbien stellte Militärangehörige und Polizisten für gemeinsame Patrouillen an der Grenze bereit.