Die Terroranschläge in Brüssel vom 22. März haben Belgien Kosten in Höhe von einer Milliarde Euro beschert, wie La Derniere Heure unter Berufung auf eine Studie des belgischen Wirtschaftsministeriums berichtet.

 

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Foto: REUTERS/ Francois Lenoir

 

In Brüssel selbst hätten private Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres Schäden von 122,5 Millionen Euro zu verzeichnen gehabt, Wallonien rund 20 Millionen und Flandern 33 Millionen Euro.

 

Zudem hätten sich  in Belgien wegen der Terroranschläge die Steuereinnahmen verringert, weswegen rund 760 Millionen Umsatzeinbußen hingenommen werden müssten. Insgesamt mache das alles eine Milliarde Euro und 0,1 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) aus.

 

Laut Wirtschaftsminister Kris Peeters bräuchte Belgien nun Jahre, um den gesamten wirtschaftlichen Schaden zu messen. Die Regierung habe aber alle erdenklichen Maßnahmen zur Hilfe für die Unternehmen ergriffen.

 

Bei den Anschlägen in Brüssel sind am 22. März 32 Menschen getötet und rund 340 verletzt worden. Zwei Bomben explodierten am Brüsseler Flughafen, eine weitere in der U-Bahnstation Maelbeek in der Nähe des EU-Viertels. Zu den Anschlägen bekannte sich die Terrororganisation Daesh (auch „Islamischer Staat», IS), die mehrere Gebiete im Irak und in Syrien kontrolliert.

 
Quelle: Sputniknews