Bundesaußenminister Steinmeier hat zu einer friedlichen Regelung des Transnistrien-Konflikts aufgerufen.

 

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Die Hauptstraße von Tiraspols, der Hauptstadt von Transnistrien.

 

Die Politik der «geringen Schritte» wird helfen, höchst komplizierte Probleme der Transnistrien Frage zu lösen, teilte am Dienstag der Außenminister Frank-Walter Steinmeier bei der Pressekonferenz in Kischinjow mit.

 

Nach einem Treffen mit dem Präsidenten der Republik Moldau, Filip, sprach sich Steinmeier in Chisinau für eine Politik der kleinen Schritte mit vertrauensbildenden Maßnahmen aus.

 

«Wir blicken realistisch auf die Situation. Der Transnistrien-Konflikt ist ein Konflikt, der über 20 Jahren besteht. Er könnte in eine Nacht gelöst werden. Mein Rat beruht darauf, dass die reale Situation auf der Grundlage der Maßnahmen für die Stärkung des gegenseitiges Vertrauens zur Diskussion stehen muss, damit eine Basis für die Lösung in der Zukunft für mehr kompliziertere Probleme, Ziele und Lösungen geschaffen wäre», so Steinmeier.

 

Als Beispiel der «geringeren Schritte» erwähnte er die Eröffnung der Brücke, welche die zwei Ufer des Flusses Dnister verbindet, die vereinfachte Kommunikation, die beiderseitige Anerkennung von Hochschulabschlüssen, Registrierung von Autokennzeichen.

 

«All dies sind kleine Schritte, die empfohlen sind zu implementieren. Diese Maßnahmen werden helfen, die Basis für Erweiterung der mehr komplexen und komplizierter Aufgaben zu schaffen“, betonte Steinmeier.