Ein Blick auf den jüngst veröffentlichten WADA-Dopingbericht zeigt auf, dass der aufgebauschte «Doping-Skandal» gegen Russland nur ein politisches Manöver ist. Da müsste man schon andere Länder vorher von Wettbewerben ausschließen.
 
Die World Anti-Doping Agency (WADA) veröffentlichte erst vor drei Monaten ihren jüngsten Bericht zum Doping im Sport. Das Ergebnis: 18 Länder haben prozentual mehr Dopingfälle vorzuweisen als Russland. Doch lediglich gegen die Russen wird derzeit ein medial inszenierter «Krieg» geführt, um das in vielen Sportarten höchst erfolgreiche Land aus den sportlichen Wettbewerben – unter anderem auch Olympia in Rio – auszuschließen.

 

Während bei den russischen Sportlern von 12.556 Doping-Tests 114 (0,91 Prozent) positiv ausfielen, hatte beispielsweise der Iran bei 211 Tests gleich 20 (9,48 Prozent) positive Ergebnisse. Die belgischen Sportler stehen nicht besser da: Vor allem die flämischen Sportler hatten bei 2.400 Tests gleich 91 (3,79 Prozent) positive Ergebnisse – bei den Wallonen waren von 1.120 Tests immerhin noch 18 (1,61 Prozent) auffällig. Auf Rang drei liegt Mexico mit 67 von 1.947 (3,44 Prozent) positiven Tests.
 
Aber auch Malaysia (3,21 Prozent), Südafrika (2,97 Prozent), die Türkei (2,72 Prozent), Saudi-Arabien (2,53 Prozent), Indien (2,28 Prozent), Südkorea (1,69 Prozent) und Schweden (1,62 Prozent) liegen deutlich über den russischen Werten. Länder wie die Schweinz (0,72 Prozent), die USA (0,71 Prozent) oder Österreich (0,50 Prozent) liegen auch nicht deutlich besser als Russland. Gute Werte hingegen zeigen China (0,36 Prozent), Japan (0,33 Prozent) und Deutschland (0,17 Prozent).
 
Vergleicht man diese Zahlen, dann wird einem auf den ersten Blick klar, dass die ganze «Doping-Affäre» bei den russischen Sportlern völlig an den Haaren herbeigezogen ist und man auf diesem Wege versucht, die russischen Sportler zu diskreditieren. Die grafische Aufarbeitung unten spricht Bände:

 

WADA-Doping-Statistik

 

Von Marco Maier