Die Wirte des Münchener Oktoberfests begrüßen ein mögliches Rucksackverbot auf dem diesjährigen Volksfest, wie Spiegel Online am Dienstag berichtet.

 

„So teuer ist die Wiesn nicht, dass man mit einem Rucksack voll Geld hinmuss“, kommentierte Wirte-Sprecher Toni Roiderer.

 

Nach den jüngsten Bluttaten habe Sicherheit zweifellos die höchste Priorität.

 

Das Rauchverbot sei bereits problemlos auf dem Oktoberfest durchgesetzt worden, deswegen gebe es bei den Rucksäcken kein großes Problem, so meinen die Wirte. Zudem betonten sie ihr „größtes Vertrauen in die Polizei“.

 

Der Ältestenrat des Stadtrates hatte entschieden, das Sicherheitskonzept in Abstimmung mit Sicherheitsbehörden und Polizei zu überprüfen und möglicherweise anzupassen. Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) hatte im Bayerischen Rundfunk geäußert, dass auch über ein Verbot von Rucksäcken nachgedacht werden müsse.

 

Angaben der Bild-Zeitung zufolge werden die Veranstalter erstmals in diesem Jahr per Lautsprecher in vielen Sprachen vor Überfüllung warnen. Dabei sollen etwa 100 zusätzliche Sicherheitskräfte eingesetzt werden.