Der Chef einer der Truppen der Nureddin Zenki-Terrorgruppe, der an der Hinrichtung eines Kindes beteiligt war, ist von der syrischen Armee liquidiert worden, wie der Fernsehsender „Al-Mayadeen“ unter Bezugnahme auf eigene Quelle berichtet.

 

In der vergangenen Woche tauchten im Internet Fotos und Videos auf, auf denen Kämpfer aus der Gruppierung Nureddin Sinki zu sehen sind, die einen zwölfjährigen Jungen durch Enthauptung hinrichten.

 

Das Kind hatte in einem Palästinenserlager unweit der Stadt Aleppo gelebt. Die Terroristen warfen ihm vor, mit der syrischen Regierung in Verbindung zu stehen. Das syrische Außenministerium wandte sich an den Sicherheitsrat  und den Generalsekretär der Uno mit der Forderung, die Hinrichtung  des Kindes zu verurteilen und Sanktionen gegen eine Reihe von Ländern einzuführen, die die Terroristen unterstützen. Die Uno ihrerseits sprach erneut von der Notwendigkeit, nach der Hinrichtung des Jungen die Bemühungen im Anti-Terror-Kampf  zu vereinen.

 

Nach Angaben des Fernsehsenders wurde der Anführer Omar Salhu bei einem Angriff der syrischen Armee auf Stellungen der Kämpfer im Nordosten von Aleppo getötet.
Die Armee hatte am Mittwoch den Stadtteil Banizeid befreit, wo sich der größte Rückhalt der Kämpfer in Aleppo befand. An den nördlichen Stadträndern nahe dem palästinensischen Flüchtlingslager Handarat wird weiter heftig gekämpft.