Ein Mitarbeiter der US-Bundespolizei FBI hat seine Schuld gestanden, vertrauliche Daten chinesischen Agenten zugespielt zu haben. Wie die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Montag meldete, gab der im März verhaftete Kun Shan Chun zu, dass er chinesische Agenten von 2011 bis 2016 mit Informationen über die FBI-Struktur versorgt hatte.

 

„Ich wusste, dass ich falsch handelte. Ich bedauere meine Tat“, sagte Kun in einer Gerichtsverhandlung. Danach wurde der Angeklagte bis zur Verkündung des Urteils auf Bewährung freigelassen. Das Strafmaß wird voraussichtlich im Dezember bekannt gegeben.

 

Der gebürtige Chinese Kun lebt seit Jahren in den USA und ist seit 1997 Elektronik-Experte bei FBI. In den letzten Jahren wurden in den USA etwa 100 Bürger verhaftet, denen die Justiz Spionage zugunsten Chinas zur Last legt.