Die polnische Polizei hat einen ukrainischen Migranten festgenommen, der mehrere Frauen beraubt und zudem Vergewaltigungsversuche unternommen hat, berichtet der Sender TVN. Ein Alkoholtest ergab bei dem 24-jährigen Ukrainer einen Wert von über 1.4 Promille.

 

Der Zwischenfall habe sich in der Stadt Legionowo in der Woiwodschaft Masowien ereignet.

 

Das erste Opfer sei eine 60-jährige Polin gewesen, die auf dem Heimweg von der Arbeit von dem Ukrainer attackiert worden sei. Der Mann versetzte ihr einem Schlag auf den Hinterkopf, warf sie auf den Boden und versuchte sich an ihr zu vergreifen. Als es der Frau gelungen sei, sich von ihrem Peiniger zu befreien, habe er ihre Handtasche gepackt und sei geflüchtet.

 

Nach einer Stunde habe der Täter sich ein neues Opfer ausgesucht: Diesmal war es eine 23-Jährige, die er nach Polizeiangaben mit einem Drahtseil erwürgen wollte. Als auch diese Frau sich verteidigen konnte, sei er erneut geflüchtet – mit dem Handy des Opfers.

 

Nur 15 Minuten später habe der Ukrainer bereits sein nächstes Opfer, ebenfalls 23, angegriffen. Mit einem Schlag auf den Kopf habe er sie zu Boden gebracht und sie in den nahegelegenen Wald gezerrt. Aber auch diesmal lief alles schief für den Vergewaltiger: Ein vorbeifahrendes Auto habe ihn aufgeschreckt, wonach er sich wieder auf die Flucht begeben habe.

 

Zwei Stunden nach dem ersten Zwischenfall sei der Mann in Gewahrsam genommen worden.

 

Der Ukrainer soll im Juni nach Polen eingereist sein, um Arbeit zu finden. Nun droht dem Mann lebenslange Haft.