In Syrien ist ein Transporthubschrauber der russischen Armee abgeschossen worden. Das Schicksal der fünf Insassen ist noch unklar, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

 

Nach Angaben der Behörde wurde die Mi-8 am Montag in der Provinz Idlib vom Himmel geholt. An Bord der Maschine seien drei Besatzungsmitglieder und zwei Offiziere aus dem russischen Aussöhnungszentrum in Latakia gewesen.  Ihr Schicksal werde geklärt.

 

Die Maschine habe Hilfsgüter nach Aleppo gebracht und sei auf dem Rückflug nach Hmeimim (Latakia) vom Boden aus abgeschossen worden, hieß es. In Hmeimim in Nordsyrien befindet sich ein russischer Luftwaffenstützpunkt.

 

In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen Rebellen, aber auch die islamistische Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front  und andere. Die russische Luftwaffe fliegt seit September 2015 Angriffe gegen Stellungen der Terroristen.