Sollte Hillary Clinton das Rennen um die US-Präsidentschaft machen, könnte dies über Syrien zu einem Weltkrieg führen. Ihre favorisierte Verteidigungsministerin will dort auch russische Kampfjets abschießen lassen.

 

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Langsam dringen Informationen an die Oberfläche, welche Personen von Hillary (gerne auch «Hitlary» genannt) Clinton für ihr Kabinett aussuchen wird, sollte sie am 8. November zur Präsidentin der Vereinigten Staaten gewählt werden. Clinton, die bereits vor einigen Monaten klarstellte, dass sie den Iran bombardieren wolle (wohl ein Zugeständnis an ihre Financiers aus Saudi-Arabien und Israel), dürfte wohl Michèle Flournoy als Verteidigungsministerin wählen.

 

Flournoys Think Tank, das «Center for New American Security» (CNAS), wurde vor neun Jahren gegründet um die Zustimmung für die Kriege gegen den Irak und Afghanistan zu gewinnen. In jüngster Zeit forderte das CNAS dazu auf, neben dem «Islamischen Staat» und die (sich in zwischen von der al-Kaida losgesagte und in Jabal Fatah al-Sham umbenannte) Al-Nusra Front auch die syrische Armee zu bombardieren.
 

Doch nicht nur das. Auch fordert Flournoy dazu auf, in Syrien eine «No-Bomb-Zone» zu errichten, in der von den USA unterstützte «Rebellen» gegen die syrische Armee vorgehen können. Sollten sich dann syrische oder auch russische (!) Kampfflugzeuge in dieses Gebiet begeben, dann sollen die US-Verbände auch diese bekämpfen. Das wäre jedoch der Anfang eines Dritten Weltkriegs.
 

Einen weiteren Kriegstreiber hat Hillary Clinton auch in ihrem Beraterteam: Leon Panetta, ehemaliger Verteidigungsminister und Ex-CIA-Direktor. Dieser befürwortet ebenso eine stärkere militärische Vorgehensweise in Syrien und die Unterstützung von sogenannten «moderaten Rebellen» (das sind jene, die z.B. erst kürzlich einem Kind den Kopf abgeschnitten hatten). Panetta will auch US-Bodentruppen in Syrien und sowohl den «Islamischen Staat» als auch die syrische Regierung bekämpfen.
 

Aber auch der ehemalige Pentagon-Chef Jeremy Bash, der ebenso zu Clintons Beraterkreis gehört, zählt zu den Regime-Change-Befürwortern in Sachen Syrien. Bash fordert offen dazu auf, den «Islamischen Staat» und die Assad-Regierung zur gleichen Zeit vernichtend zu schlagen.
 

Bedenkt man, welche Rolle Hillary Clinton im Libyenkrieg spielte und wie die kleine Kriegstreiberin das ganze Land in Chaos und Anarchie stürzte, weil sie ihren (oder vielleicht eher jenen ihrer Financiers?) Willen durchsetzte, dann kann man sich ausmalen, wohin ihre Präsidentschaft noch führen wird. Diese Frau ist eine enorme Gefahr für die Weltsicherheit.

 

Von Marco Maier