Analytiker der Bank Goldman Sachs Group haben den voraussichtlichen Medaillenspiegel der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro veröffentlicht, wie die Agentur Bloomberg meldet.

 

Demnach würden die USA mit 106 Medaillen den ersten Rang, China mit 89 Medaillen den zweiten und Großbritannien mit 59 Medaillen den dritten Rang belegen.

 

Russland platzierten die Analytiker auf Rang vier – mit 58 Medaillen, 24 weniger als 2012. Darauf folgen Südkorea, Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn und Japan.

 

Für Brasilien sagen die Experten das beste Ergebnis in der Landesgeschichte voraus, und zwar 22 Medaillen und den 16. Rang im Medaillenspiegel.

 

Die Erhebung von Goldman Sachs stützt sich auf die wirtschaftlichen und politischen Bedingungen der betreffenden Länder sowie das Niveau ihrer öffentlichen Institute. Außerdem berücksichtigen sie die Bevölkerungszahl und frühere Olympia-Erfolge.

 

Goldman Sachs hatte im Vorfeld der Olympiade 2012 in London eine ähnliche Prognose erstellt. Damals haben die Analytiker Bloomberg zufolge sowohl die genaue Zahl der von der britischen Auswahl erkämpften Medaillen als auch die Reihenfolge der ersten zehn Länder im Medaillenspiegel richtig prognostiziert.