Russland und Syrien haben im belagerten Aleppo bislang sieben Fluchtkorridore für die Bevölkerung sowie für Terroristen eingerichtet, die ihre Waffen strecken wollen. Das teilte der Chef der Operativen Hauptabteilung im russischen Verteidigungsministerium, Generalleutnant Sergej Rudskoi, am Montag in Moskau mit.

 

„Unweit dieser Korridore gibt es sechs Versorgungspunkte, wo Menschen warmes Essen und Wasser bekommen sowie medizinisch betreut werden… Im Norden der Stadt funktioniert ein Korridor, über den bewaffnete Terroristen Aleppo verlassen können.“

 

udskoi zufolge werfen Hubschrauber der syrischen Luftwaffe täglich bis zu 100.000 Flugblätter mit dem Schema der Fluchtkorridore über Aleppo ab. „Die Ortsbevölkerung wird auch darüber informiert, wo sich die Versorgungspunkte befinden. Russland hat bislang rund 15 Tonnen humanitäre Güter in diese Punkte geliefert. Es handelt sich um Lebensmittel, Waren des täglichen Bedarfs und Medikamente. Das dürfte für die Versorgung von rund 3.000 Einwohner mit allem Notwendigen ausreichen.“

 

Dem Militär zufolge ist ein weiterer Konvoi mit 15 Tonnen humanitärer Güter vom russischen Luftstützpunkt im Hmeimim nach Aleppo unterwegs.