Der Berater des ukrainischen Sicherheitsdienstes, Juri Tandit, hat für den kommenden Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und den selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk „Überraschungen“ versprochen.

 

„Am 15. Juli hat Darja Morosowa (die Menschenrechtsbeauftragte der Donezk-Republik – Anm. d. Red.) mitgeteilt, dass sie zu einem Austausch nach dem Prinzip ‚alle gegen alle‘ bereit sind“, sagte Tandit gegenüber dem TV-Sender „Kanal 5“. „Gut, wir bereiten uns auf gewisse Prozesse vor, alles kann ich nicht sagen. Glauben Sie mir aber, dass es eine Überraschung für alle sein wird.“

 

In Minsk findet am heutigen Mittwoch ein weiteres Treffen der Kontaktgruppe zur Regelung des Konfliktes im Donbass statt. Das Thema des Gefangenenaustauschs wird wohl wieder auf der Tagesordnung stehen. Die Verhandlungsseiten konnten sich bislang nicht über die Zahl der zu befreienden Personen einigen.

 

Zuletzt sei Tandit zufolge von einer Austauschformel 25 Ukrainer gegen 50 Vertreter von Donezk und Lugansk die Rede gewesen.