Während die USA weiterhin den humanitären Einsatz für die Bewohner der syrischen Stadt Aleppo torpedieren, wurden bei einem Einsatz der US-Luftwaffe mehre Zivilisten getötet. Hiervon wird man in den westlichen Leitmedien wohl wenig erfahren, da man dort weiterhin den Abschuss des russischen Militärhubschraubers Mi-8 feiert und den zivilen Einsatz nach Washingtons Vorstellungen diskreditiert.

 

Seitdem das russische Militär durch gezielte Luftschläge die islamistischen Terroristen von Al-Quaida bis ISIS zurückdrängen konnte, wird seit dem Frühjahr 2016 verstärkt die Versorgung und Rettung von Zivilisten in Angriff genommen. Das Zentrum für die Versöhnung der Konfliktparteien bemüht sich darum, zwischen den einzelnen Milizen Waffenstillstandsvereinbarungen auszuhandeln. Zugleich fliegt die russische Luftwaffe verstärkt Versorgungseinsätze und verteilt Hilfsgüter aus der Luft. Das US-Militär hat durch Luftschläge erneut unschuldige Zivilisten getötet, wie dieses Video der russischen Nachrichtenagentur News Front zeigt.

 

 

Das Video wird auf den 28 Juli 2016 datiert und zeigt das Ausmaß der amerikanischen Luftwaffe. Leichenteile und tote sterbende Kinder sowie brennende Fahrzeuge sind das Ergebnis des amerikanischen Luftschlags, der wie gewohnt unschuldige Menschen trifft. Die Wut der Bevölkerung gegen die westliche Allianz ist groß. Sie leidet unter der Mordlust der amerikanischen Luftwaffe. Der Luftangriff ereignete sich in Gandur, im Norden des Landes und tötete 45 Zivilisten, was man daran erkennen kann, dass in der Nähe der Opfer sich keine Waffen befinden und sie zivil gekleidet sind. Zudem erreichten die amerikanischen Bomben einen Straßenmarkt und kein Terrorcamp.
 
Es ist nicht das erste Mal, dass die US-Luftwaffe Bombenmorde auf Zivilisten in der arabischen Welt durchführt. Nicht nur in Syrien, sondern auch in Libyen wurden bereits Zivilisten getötet, unter anderem wurden durch einen US-Luftschlag in Tripolis serbische Diplomaten getötet. Dennoch bombardieren die Amerikaner weiter Libyen, welches seit dem Umsturz im Jahre 2011 ein Hinterland für islamistische Terrormilizen geworden ist.
 


 

In den letzten zwei Wochen wurden über 100 weitere Zivilisten getötet, wie News Front berichtet. Hinzu kommen die Luftschläge der Franzosen, die man blindwütig in Syrien ausübte. Das syrische Außenministerium spricht von 120 Zivilisten, die den Bombenangriffen der Franzosen vor zwei Wochen zum Opfer gefallen sind. Wahrscheinlich werden die westlichen Leitmedien die jüngste Mordserie des US-Militärs weiter brav leugnen. Gleiches wird auch für den Friedenseinsatz der russischen Streitkräfte gelten, dessen Bericht hier einsehbar ist.
 

 
Neben weiteren Waffenstillstandsvereinbarungen wurden wiederum 4,5 Tonnen humanitäre Hilfe durch das russische Militär an die Zivilbevölkerung verteilt. Neben den Sendung von UN-Hilfsgütern wurden weitere Terrorakte im jüngsten Bericht vermerkt, die sich in der Region um Damaskus ereignet haben sollen.

 

Von Christian Lehmann
Veröffentlicht auch bei Contra Magazin