Der Krieg hat längst seine Handschrift hinterlassen in Aleppo, einer Stadt im Norden Syriens. Trotzdem behindern US-Einsatztruppen weiterhin den humanitären Hilfskorridor, da dieser von der syrischen Armee sowie durch russische Truppen geöffnet wurde, was natürlich keineswegs im Sinne der USA ist. Diese machen zwischenmenschliche Unterstützung folglich abhängig vom politischen Weltbild, was weit entfernt ist vom gepredigten, demokratischen Rechtsverständnis.

 

Kontinuierlich liefern russische Einsatzkräfte Hilfsgüter an die Bürger Aleppos. Ganz gleich, ob klassische Medikamente, Lebensmittel oder dringend benötigtes Insulin; Russland versucht alles, damit jene notleidenden Menschen versorgt werden. Erst kürzlich, am 1. August 2016, wurde jedoch ein russischer MI-8-Hubschrauber samt dessen Besatzungsmitgliedern, welcher zuvor humanitäre Hilfsgüter auslieferte und sich auf dem Rückweg befand, eiskalt abgeschossen. Solche Szenarien erinnern an etliche vorangegangene „Kriegsverbrechen“ des feinen Westens.

 

Demzufolge dürfte es niemanden verwundern, dass am 28. Juli 2016 im Dorf Ghandur 45 Zivilisten ihr Leben lassen mussten. Innerhalb von nur zwei Wochen starben insgesamt gar über 100 Zivilisten aufgrund verschiedener Luftangriffe der sogenannten Opposition. Auch wenn nunmehr das „U.S. Central Command“ Untersuchungen ankündigt wegen der zivilen Opfer, bleibt der perfide Beigeschmack, dass unter US-Führung stehende Aktionen extrem bedrohlich sind für alle friedlichen Zivilbürger Syriens.

 

Der Luftangriff am 28. Juli 2016 folgte einem schmutzigen Plan, denn einen belebten Straßenmarkt zu bombardieren, dazu muss man gewissenlos sein, gänzlich ohne Herz. Warum der IS so ungehindert agieren kann, bleibt ein Rätsel. Folgendes Video zeigt, welches Leid dieser Angriff verursacht hat:

 

 
Grausam, jene Bilder. Da liegen tote Menschen, angeblich hinsichtlich eines Kampfes gegen den Terror. Doch wer erzeugt diverse Terrorszenen überhaupt erst? Mitnichten einfache Frauen und Kinder, die dort tot auf der Straße liegen. Kein normaler Mensch will Krieg. Fortlaufend suggerieren Westmedien Millionen Menschen, wie friedlich ihre US-NATO-Manöver daherkommen, verteufeln Russland. In Wahrheit hilft Russland seit langem überall, Putin stabilisiert Länder, die ihrer Souveränität beraubt werden sollen. Wer davor die Augen verschließt, lehnt Wahrheiten konsequent ab. Allerdings liegt inmitten der Wahrheitsablehnung indirekte Kriegsunterstützung.
 
Erliegen Menschen dem Syrien-Märchen, sterben dort täglich mehr Menschen, droht der Dritte Weltkrieg – und zwar vor der eigenen Haustür.
 

Von Joachim Sondern