Die USA haben in Libyen schon insgesamt sieben Angriffe gegen die Stellungen der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) geflogen, wie Pentagon-Sprecherin Michelle Baldanza mitteilte.

 

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Flickr/ U.S. Navy/Jameson E. Lynch

 

„Das afrikanische Kommando der US-Luftstreitkräfte hat am 1. August Luftangriffe in Koordination und auf Bitte der Regierung der nationalen Eintracht geflogen“, so nun Baldanza.

 

Baldanza zufolge gab es fünfe Angriffe am Montag. Ziele seien zwei Panzer, Militärtechnik, zwei Baumaschinen, sowie die Kampfstellungen von Terroristen gewesen. Am Dienstag richteten sich die Schläge gegen Raketenanlagen und einen schweren Bagger, den die IS-Kämpfer nutzten.

 

Zuvor war bekanntgegeben worden, die US-Luftwaffe fliege Bombenangriffe auf Positionen des IS in Libyen auf Bitte der Landesbehörden. Die Luftschläge seien von Präsident Barack Obama persönlich befohlen worden. Die Regierung der nationalen Eintracht habe um die Unterstützung ersucht.

 

Diese hatte am 31. März ihre Arbeit aufgenommen. Sie strebt den Erhalt der Integrität des Landes an, die seit der Absetzung von Muamar al-Gaddafi stark gefährdet ist. Mehrere libysche Gebiete sind noch immer von IS-nahen Terrorgruppierungen besetzt.