Nach Merkels dreistem Auftritt bei der Pressekonferenz anlässlich des von ihr importierten Dschihads nach Deutschland am vergangenen Donnerstag musste sie sich noch auf dem Trauergottesdienst für die Opfer in München am Sonntag blicken lassen. Dann hieß es wieder: ab in den Urlaub!

 

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Ein erschütternder Bericht aus der Heilbronner Stimme über Kindeswohlgefährdung in der seit elf Jahren von ihr gemanagten Bunten Republik Deutschland dürfte der Zerstörerin, Merkel Kinderlos, die Ferien versüßen.

 

Dem Präsidenten des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, zufolge liegt die Anzahl der Kinder, die durch Vernachlässigung oder Gewalt zu Tode kommen, bundesweit „bei etwa drei pro Woche“. Also nochmal: Jede Woche sterben im angeblich reichen Deutschland drei Kinder– nicht durch Krankheit oder Unfall, sondern durch Unterlassung der Fürsorge oder Gewalt. In ganz Deutschland verzeichneten die Jugendämter seit 2012 einen Anstieg der Verfahren, die eine tatsächliche Gefährdung eines Minderjährigen nachweisen, um ganze acht Prozent. „Und das, obwohl wir in Deutschland immer weniger Kinder haben“, sagt Hilgers.

 

In den Staatsbehörden, wo die Vernichtung des Landes seit jeher willfährig verwaltet wird, sieht man angesichts der Zahlen des Kinderschutzbunds keinen Grund zur Beunruhigung: „Die zahlenmäßige Entwicklung gibt nach unserer Einschätzung keinen Anlass zur Sorge“, teilte das baden-württembergische Sozialministerium auf Nachfrage der Heilbronner Stimme mit. Es sei schlichtweg so, dass immer mehr Menschen für Gefährdungen des Kindeswohls sensibilisiert wären als zuvor. „Mit anderen Worten: Das Dunkelfeld dürfte kleiner geworden sein.“

 

Das nimmt Hilgers nicht ab. Ein wesentlicher Faktor ist für ihn die gestiegene Kinderarmut. „Armut ist ein Risikofaktor“. Statistische Erhebungen zeigten, dass im Südwesten Kinder von Alleinerziehenden überproportional häufig von Kindeswohlgefährdungen betroffen sind. Die Politik müsse die Bekämpfung der Kinderarmut bei den Alleinerziehenden beginnen, so Hilgers. Diese seien „in Deutschland nach wie vor ganz klar benachteiligt […], sei es bei der Steuer oder bei Sozialleistungen“. Er ist überzeugt: „Kinderarmut ist nicht vom Himmel gefallen, sie ist ein Ergebnis einer verfehlten Steuer- und Sozialpolitik.“

 

Da irrt Hilgers. Verfehlt ist hier gar nichts. Alleinerziehende sind fünfmal häufiger in der Hartz-IV-Falle als Familien mit zwei Elternteilen. Und keiner Gruppe von Leistungsempfängern macht es der Staat schwerer auf die Füße zu kommen. (2) Unter dem neoliberalen Diktat kann sich Kindeswohl ebenso wenig entfalten wie kritisches Denken in betriebswirtschaftlich geführten Lehranstalten. Im neofeudalen Projekt EU-Europa ist Kindeswohlgefährdung daher so selbstverständlich wie Altersarmut. Milliarden stehen freilich bereit, wann immer es um die Rettung von Währungen und Banken oder die Zersetzung Europas mit Asylforderern geht.

 

Von Katja Wolters