Die kurdische Volkswehr hat die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) aus der Stadt und IS-Hochburg Manbidsch (auch Manbij) in der Provinz Aleppo im Norden Syriens verdrängt. Das teilte AFP unter Verweis auf das Syrische Monitoring-Zentrum für die Wahrung der Menschenrechte mit.

 

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„Die ‚Demokratischen Kräfte Syriens‘ (SDF) haben am Samstag Manbidsch unter ihre Kontrolle gebracht und durchkämmen die Stadt, um die restlichen Dschihadisten zu finden“, heißt es in der Mitteilung.

 


 

 

 

 

Obwohl bewaffnete Gruppierungen der „Demokratischen Kräfte Syriens“ schon Mitte dieser Woche in die Stadt einmarschieren konnten, wurde sie erst Tage danach vollständig von den IS-Kämpfern befreit.

Ende Juli hatte ein Luftangriff der von den USA angeführten Koalition in Syrien mehr als 200 Einwohner der Stadt Manbidsch im Norden des Landes das Leben gekostet. Am 19. Juli waren etwa 300 Syrier durch US-Luftschläge getötet worden.

Die US-geführte Koalition fliegt seit 2014 ohne Zustimmung der Regierung in Damaskus und deshalb entgegen dem Völkerrecht Angriffe in Syrien. Nach US-Darstellung richten sich die Angriffe gegen die Terror-Miliz Daesh.