Die USA haben seit Jahresbeginn auf ihrem Staatsgebiet rund 8.000 syrische Flüchtlinge aufgenommen, teilte das US-Außenministerium mit.

 

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In den ersten sieben Monaten seien 7.551 Flüchtlinge aus Syrien in die USA gekommen. Im Juli waren es 2.340 Menschen, hauptsächlich Sunniten, darunter 35 Christen, heißt es in der Mitteilung.

 

US-Präsident Barack Obama hatte angeordnet, in diesem Finanzjahr, das im Oktober zu Ende geht, die Anzahl der unterzubringenden syrischen Flüchtlinge von 6.000 auf 10.000 zu erhöhen.

 

Länder wie die Türkei, der Libanon, Jordanien, Ägypten und der Irak, die insgesamt bis zu vier Millionen Flüchtlinge aufgenommen hatten, oder Deutschland, das mehr als 300 000 Asylanträge behandelt, stehen vor den USA.

 

Dennoch löst die Aufnahme syrischer Flüchtlinge in den USA heftige Diskussionen aus. So sagte der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump im Fall seines Sieges zu, die Einreise für Muslime aus den vom Terrorismus betroffenen Ländern zu verbieten.