Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) hat beschlossen, alle russischen Athleten von den Paralympics in Rio auszuschließen. Das bestätigte IPC-Chef Philip Craven am Sonntag.

 

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Laut Craven reagiere das IPC damit auf den McLaren-Report der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada, in dem von einem Staatsdoping in Russland die Rede ist.

 

Der russische Sportminister Vitali Mutko kritisierte die IPC-Entscheidung als „beispiellos“ und als unbegründet. Er empfahl dem russischen Paralympischen Komitee, vor Gericht zu ziehen.

 

Der Präsident des Russischen Behinderten-Verbandes teilte der Agentur R-Sport mit, sein Verband habe beim Internationalen Sportgerichthof CAS Berufung eingelegt.