Nach massiven Angriffen der Rebellen hat die syrische Regierungsarmee die südwestlichen Viertel der Millionenstadt Aleppo zu einem Kriegsgebiet erklärt.

 

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REUTERS/ Abdalrhman Ismail

 

Rebellen versuchen seit einer Woche, aus der Umzingelung im Osten der Stadt auszubrechen. Darüber hinaus haben bis zu 8000 Bewaffnete bereits vier Mal versucht, die Stellungen des Militärs im Süden und Südwesten der Stadt stürmen. Die jüngste Attacke dauert seit Freitag an und ist bisher die schwerste.

 

Erbitterte Kämpfe werden um Gebäude einer Militärakademie am südlichen Stadtrand geführt. Dort haben die Rebellen die einzige Versorgungsstraße der Stadt blockiert, wie die Nachrichtenagentur RIA Novosti von den Volksmilizen  erfuhr. Den Angaben zufolge halten die Terroristen diese „Straße des Lebens“ unter Mörser- und Scharfschützenbeschuss.