Nach einem Bombenanschlag in einem Krankenhaus in der pakistanischen Stadt Quetta ist die Zahl der Todesopfer auf 93 gestiegen, meldet die Agentur Xinhua unter Berufung auf den Gesundheitsminister der Provinz Belutschistan.

 

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Die Explosion ereignete sich am Montagmorgen auf einer Intensivstation des Krankenhauses – wenige Stunden, nachdem die Leiche des Ex-Präsidenten der Anwaltskammer der Provinz Belutschistan, Bilal Anwar Kasi, dort hingebracht worden war. Er war zuvor von Unbekannten erschossen worden.

 

Opfer der Explosion sind nach Berichten von Augenzeugen vor allem Anwälte, die sich in dem Krankenhaus eingefunden hatten. Polizeiangaben zufolge hatte ein Unbekannter nach der Explosion Feuer eröffnet.

 

Der Bombenanschlag war laut dem Innenminister von Belutschistan ein Selbstmordattentat.