Türkische Soldaten haben lokalen Medien zufolge im Grenzgebiet zu Syrien eine verletzte amerikanische Geheimagentin gerettet.

 

Die Geheimdienstlerin sei am 3. August in Syrien verletzt worden und hatte ihre Zentrale um die Evakuierung aus dem kriegsgebeutelten Land gebeten. Weil sie sich zu dem Zeitpunkt unweit der Türkei befand, habe die Agentin den Befehl erhalten, sich Richtung Grenze zu bewegen, berichten türkische Medien.

 

Zu dieser Zeit habe sich die amerikanische Seite mit dem türkischen Generalstab in Verbindung gesetzt, um die Rettungsoperation zu koordinieren.

 

US-Hubschrauber und Drohnen hätten seit dem 5. August das Grenzgebiet in der türkischen Provinz Hatay durchsucht, ohne die Agentin jedoch entdeckt zu haben. Diese sei schließlich von türkischen Soldaten gerettet worden. Die verletzte Agentin sei auf den Nato-Stützpunkt Incirlik gebracht worden.

 

Am 7. August berichtete die Zeitung „Hurriet“, in der Provinz Hatay sei eine US-Journalistin bei dem Versuch ertappt worden, illegal aus Syrien einzureisen. Die Frau sei in Gewahrsam genommen worden. „Wir wissen nicht, ob sie eine Spionin ist“, zitierte die Zeitung den Gouverneur der Provinz, Ercan Topaca.