Nach der Einkesselung der syrischen Armee und der Ankündigung einer humanitären Operation gemeinsam mit Russland, versuchen die USA und ihre Verbündeten in der Region eine vernichtende Niederlage der Terroristen der Terroristen in Aleppo zu verhindern. Dies könnte der Anfang des endgültigen Sieges der der syrischen Regierungstruppen werden.

 

May 17, 2016 - Aleppo, Syria - The ruins from the city of Aleppo, Syria. (Credit Image: © Eduardo Martins/NurPhoto via ZUMA Press)

 

Die teilte der pensionierte Brigadegeneral der syrischen Regierungstruppen, Ali Maqsood, der russischen Zeitung „Izwestija“ mit. Er bezog sich dabei auf den Start einer Offensive, der in Russland verbotenen Organisation „Jaish al-Fath“ in Richtung Aleppo.

 

«Der Westen und seine Verbündeten haben alle Kräfte der Terrormilizen in der Region mobilisiert, um die Blockade zu brechen, um die russisch-syrische Hilfaktion stören. Treibende Kraft ist die „Dschabhat al-Nusra-Front“, welche ihren Namen auf «Dzhabhat Fatah al-Sham» kürzlich änderte. Der Angriff kommt aus dem Süden und Süd-West-Richtung der Provinzen Idlib und Hama. Dort wurden Gruppierungen von bis fünftausend Kämpfer zusammengezogen, welche die USA und ihre Verbündeten für «gemäßigt» halten. Dabei haben Terroristen gepanzerte Fahrzeuge und mit Bomben versehenen Autos genutzt, um Selbstmordattentate durchzuführen. Bereits während der ersten Welle des Angriffs ist es gelungen, etwa 700 Kämpfer zu eliminieren. Vier Autos wurden zerstört und Terroristen fingen an zu fliehen.Eine zweite Offensive wurde allerdings abgewehrt. Nachdem gab es noch fünf weitere Versuche, die Verteidigung durchzubrechen. Allerdings gelang es den Milizen einige Fortschritte zu erreichen, die allerdings aktuell nicht kriegsentscheidend sind», so der General.

 

Ein weiterer Grund für die Offensive der Terrormilizen sei die Tatsache, dass sich im umkämpften Aleppo Agenten und Militärs aus Saudi-Arabien und Katar befinden, die dort eingeschlossen wären.

 

Terroristen der «Jaish al-Fatah» haben in der Nacht zum 8. August den Beginn der Operation in der eingekesselten Stadt Aleppo angekündigt. Diesem ging eine Reihe von Versuchen voraus, den Einkesselungs-Ring zu durchbrechen, wo syrische Armee im Juli die Stadt umzingelte. Dabei, wie die französische Agentur AFP berichtete, haben Kämpfer von «Jaish al-Fatah» vor, die Anzahl der Kämpfer zu verdoppeln.

 

Die heutige Ankündigung des Angriffs ist bereits die Zweite innerhalb der letzten Tage. Bereits am 31 Juli haben die Terroristen einen Angriff angekündigt. Dieser Angriff schlug allerdings fehl.

 

Inzwischen haben Russland und Syrien am 28. Juli die Einführung einer groß angelegten humanitären Operation in Aleppo angekündigt. Im Rahmen der Operation wurde der Stadtbevölkerung Nahrung, Medizin und andere Formen der Unterstützung geliefert. Außerdem wurden vier humanitären Korridore geöffnet. Auf den drei von ihnen konnten Zivilisten die Stadt verlassen. Aus vierten Korridor konnten die Kämpfer rausgehen, die ihre Waffen niedergelegt haben.

 

Der syrische Militärexperte, Brigadegeneral Hassan Turki, bestätigte in einem Interview mit «Iswestija», dass in den letzten Tagen die Milizen einige Erfolge zu erzielten, was aber nicht zu bedeuten habe, dass sich die Situation in Aleppo stark veränderte.

 

«Die aktuelle Offensive, welche die Jaish al-Fath» angekündigte, ist die Fortsetzung der Operationen, die sie vor ein paar Tagen bereits durchgeführt haben. Insbesondere geht hierbei darum im südlichen Bezirk von Aleppo das Gebiet zu erobern, wo sich die Schule für das Militäringenieurwesen befinde. Die Terroristen marschierten auch zu einer der wichtigsten Straßen in der Gegend, aber sie konnten diese Straße für die Versorgung nicht nutzen, weil dieser Bereich vollständig durch Assads Armee unter Beschuss genommen wurde. Eine wirkliche Niederlage der Terroristen zeichne sich allerdings nicht ab, weil die USA die Milizen bereits wieder mit Waffen versorgt haben und einen schweren Angriff gegen die SAA durchführten und sie dadurch zurückdrängen konnten. Allerdings konnten sich die Regierungstruppen auch wieder neu aufstellen und somit eine weitere Gegenoffensive starten», wie Turki noch hinzufügte.