In der polnischen Stadt Kielce haben Unbekannte den Friedhof der sowjetischen Soldaten geschändet. Laut dem Vertreter des Pressedienstes der polnischen Polizei, Damian Janus, haben „Vandalen“ drei Grabsteine zerstört und fünf umgeworfen.

 

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Laut ihm hat die Polizei am Tatort Beweise fixiert, Zeugen befragt und sucht nun die „Vandalen“. Janus bestätigte, dass die lokalen Behörden den Friedhof schnell in Ordnung bringen und gebrochene Platten ersetzen werden.

 

«Leute machen manchmal dumme Sachen, aber diesmal haben sie alle Grenzen überschritten», sagte der stellvertretende Bürgermeister der Stadt, Czeslaw Grushevskii.

 

 

Der geschehene Vandalenakt auf dem Kielce-Friedhof ist kein Einzelfall, berichtet TASS. Im Juli haben Unbekannten mehrere Grabsteine verlegt und ein Informationsschild ausgerissen.

 

Auf dem Friedhof in Kielce wurden die sterbliche Überreste der sowjetischen Soldaten begraben, welche im Jahr 1945 im Kampf gegen die Nazis in der Nähe der Stadt gestorben sind. Die Ruhestätte werden öfters von Verwandten der Opfer besucht. Die städtischen Behörden versuchen den Friedhof zu pflegen.

 

 

Auf dem Friedhof in Kielce wurden die sterblichen Überreste sowjetischer Soldaten begraben, welche im Jahr 1945 im Kampf gegen deutsche Truppen in der Nähe der Stadt gefallen sind. Die Ruhestätten werden öfters von Verwandten der Opfer besucht. Die städtischen Behörden versuchen den Friedhof zu pflegen.

 

Dies ist schon der siebte Fall in einem Jahr. Der erste Vorfall ereignete sich in der Nacht auf den 25. April auf dem Memorial-Friedhof von Offizieren der sowjetischen Armee in Breslau. Moskau verlangte damals von Warschau, die Verbrecher zu finden und zu bestrafen.

 

Wir erinnern daran, dass Vandalen mir grüner Farbe ein Denkmal für die Opfer des jüdischen Ghettos in Lemberg gegossen haben.