Bei einer Serie von acht Explosionen sind an beliebten Urlaubsorten in Thailand mindestens vier Menschen ums Leben gekommen, meldet AFP.

 

Innerhalb von zwölf Stunden gab es dem TV-Sender CNN zufolge Detonationen im Urlaubsort Hua Hin, den Provinzen Trang und Surat Thani und auf der Insel Phuket.

 

 

Zwei Explosionen gab es zunächst am Donnerstagabend im Touristenort Hua Hin in einem Kneipenviertel in der Nähe des Uhrenturms. Der Polizei zufolge gab es nach der ersten Explosion keine Verletzten. Nach einer halben Stunde detonierten weitere Sprengsätze. Eine Einwohnerin kam dabei ums Leben. 21 Menschen wurden verletzt, darunter zehn Touristen aus Österreich, Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland und Italien.

 

 


 

​​Reuters zufolge wurden am Freitagmorgen vor Polizeistationen in Surat Thani in kurzer Folge zwei Bomben gezündet. Dabei wurde eine Person getötet und drei weitere Menschen verletzt.

 


 


 

Auf einem Markt in der Provinz Trang gab es einen Tote und drei Verletzte. Auf der Insel Phuket ist eine Person ums Leben gekommen.
 

Bisher hat noch niemand die Verantwortung für die Anschlagserie übernommen. Die Attacken erfolgten einen Tag vor dem Feiertag zu Ehren des Geburtstages von Königin Sirikit und wenige Tage nach einem umstrittenen Referendum über die von der regierenden Militärjunta ausgearbeitete Verfassung.