Der Chef des Ablegers der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in Afghanistan und Pakistan, Hafiz Saeed Khan, ist am 26. Juli durch eine Drohne der US-Luftwaffe getötet worden. Dies teilte ein Pentagon-Sprecher am Freitag mit, wie Reuters meldet.

 

Diesbezüglich präzisierte der afghanische Botschafter in Pakistan, Omar Zahilval, dass die Sonderoperation im Distrikt Kot der afghanischen Provinz Nangarhar durchgeführt wurde. „Ich kann bestätigen, dass Hafiz Saeed Khan mit seinen Oberkommandeuren und Kämpfern bei einem Luftangriff getötet wurde“, so der Diplomat. Eine genaue Anzahl der Toten nannte er nicht.

 

Wie am Freitag bekannt wurde, ist der hochrangige Verantwortliche für Ölgeschäfte der Terrormiliz IS, Sami Dschassim al-Dschaburi, auch als Hadschi Hamad bekannt, im Irak getötet worden. Er und sein Berater starben bei einer gemeinsamen Operation der irakischen Kurden-Milizen und der US-Spezialkräfte.

 

Wie Generalleutnant der US-Armee Sean McFarland am Donnerstag mitteilte, müssen die IS-Formationen in Syrien und im Irak empfindliche Niederlangen einstecken. Sie würden über höchstens 15.000 Kämpfer verfügen. Seit dem Beginn der Operation der US-geführten Militärkoalition haben 45.000 Dschihadisten die Front verlassen, so McFarland.

 

Der „Islamische Staat“ hat seit Jahresanfang dank des Vorgehens der Anti-IS-Koalition zöwlf prozent seines Territoriums in Syrien und im Irak verloren.