Ein 26-jähriger Tunesier hat in den sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass er einen Anschlag auf den schiefen Turm von Pisa verüben wolle. Daraufhin ist er von den italienischen Behörden dem Lande verwiesen worden, wie die Zeitung «Pisa Today» am Sonntag berichtet.

 

Nach den jüngsten Attentaten in der EU befinden sich auch die italienischen Sicherheitskräfte in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie befürchten sogenannte „einsamen Wölfe“, also Jugendliche, die keinen direktem Kontakt zur Terrormiliz Islamischen Staat (IS, auch Daesh) stehen, sich aber per Internet von den Online-Angeboten der Terroristen radikalisieren lassen.

 

Um so einen Fall soll es sich auch bei dem 26-jährigen Tunesier handeln. Der Ausgewiesene pries die islamistischen Anschläge in Europa und erklärte sich bereit, auch selbst einen solchen auf das Wahrzeichen der italienischen Stadt Pisa zu verüben, so die Polizei.

 

Die Sicherheitsmaßnahmen in Pisa sind nach dem Vorfall verschärft worden. Etwa 50 Einheiten patrouillieren in der Touristen-Stadt in der Toskana.