Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat in einem Fernsehinterview die Notwendigkeit eines eigenen russischen Stützpunktes im syrischen Hmeimim erklärt.

 

„Wir brauchen dort eine eigene Basis, um schon an der Peripherie diese Banditen zu bekämpfen“, betonte Schoigu.

 

Syrien sei wie ein Magnet, der Prozesse wie illegale Waffenlieferungen aus „absolut allen Territorien“ anziehe. Zudem würden sich in Syrien auch viele Bürger aus Russland und der ehemaligen UdSSR aufhalten.

 

Am 9. August hatte Präsident Wladimir Putin der Staatsduma ein Abkommen zwischen Russland und Syrien zur Ratifizierung vorgelegt, das eine unbefristete Stationierung russischer Luftstreitkräfte auf dem Stützpunkt Hmeimim in der syrischen Provinz Latakia vorsieht. Der Vertrag ist am 26. August 2015 in Damaskus unterzeichnet worden. Am 29. Juli dieses Jahres hat das russische Regierungskabinett dem Abkommen zugestimmt und es dem russischen Präsidenten vorgelegt.