Die Attacke auf mehrere Zugreisende in der Schweiz hat nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wohl keinen terroristischen Hintergrund, wie mehrere deutsche Medien berichten.

 

„Man kann noch nichts ausschließen, aber der Gedanke ist ganz weit entfernt“, sagte demnach ein Polizeisprecher. Die Behörden wollten gegen Mittag Ergebnisse nach dem bisherigen Ermittlungsstand bekanntgeben.

 

Der Tatverdächtige und eines seiner Opfer schwebten weiter in Lebensgefahr. „Ihr Zustand ist sehr kritisch”, hieß es.

 

Die Attacke ereignete sich am Samstag gegen 14.20 Uhr auf der Strecke zwischen Buchs und Sennwald. Der Bahnhof Salez wurde gesperrt. Polizei und Feuerwehr waren mit einem Großaufgebot und drei Rettungshelikoptern im Einsatz.

 

Der Angreifer sei mit «mindestens einem Messer» bewaffnet gewesen und habe sechs Zugpassagiere verletzt, so die Polizei. Bei den Verletzten handelt es sich um einen 17- und einen 50- jährigen Mann, drei Frauen im Alter von 17, 34 und 43 Jahren und um ein 6-jähriges Kind.

 

Die Polizei hat das Haus des Mannes bereits durchsucht. Nach ihren Angaben stammt der Täter aus einem angrenzenden Kanton.