Nach dem Vorfall in Berlin-Wedding um einen elfjährigen Straftäter verlangt Heinz Buschkowsky ein hartes Durchgreifen. Arabische und türkische Migranten würden glauben, außerhalb des Rechts zu sein.

 

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In der vergangenen Woche wollte die Polizei in Berlin-Wedding nach eigener Darstellung einen elfjährigen «kiezorientierten Mehrfachtäter» zur Rede stellen, der laut Zeugenaussagen mehrfach versucht haben soll, ein «offen stehendes Auto» zu starten.

 

Als die Beamten eintrafen, kam es zu einem Auflauf von mehreren Dutzend Menschen, darunter Mitglieder der Familie des Jungen. Aus der Menge heraus wurden Polizisten beschimpft, vereinzelt auch angegriffen. Mehrfach wurde nach Polizeiangaben aus der Ansammlung heraus gerufen: «Haut ab, das ist unsere Straße!»

 

Während der Junge angibt, sich ruhig verhalten zu haben, erklärt die Polizei, dass er «sofort aggressiv reagierte». Weite Teile der Politik verurteilten den Vorfall und beklagten schwindenden Respekt vor der Polizei.

Der frühere Neuköllner Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky (SPD) sieht in dem Vorgang einen Beleg dafür, dass Migranten mit arabischen und türkischen Wurzeln glauben, außerhalb des Rechts zu sein.

«Die Gruppe von Migranten, über die wir reden, verachtet den deutschen Staat. Sie ist schlicht der Meinung, dass ihre Wohngegend auch ihr Herrschaftsgebiet ist. Sie macht das durch Beschimpfungen wie «scheiß deutsche Polizei, scheiß Deutsche, scheiß Christen» deutlich. Gerade junge Männer haben nicht die geringsten Hemmungen, Polizeibeamte zu bespucken oder zu verprügeln, wenn es um «ihre» Straße geht. Einen Platzverweis befolgt man nicht, sondern quittiert ihn mit einem Faustschlag. Versuche, Streifenwagen umzukippen oder die Dienstwaffe zu entwenden, alles ist drin, das volle Programm. Greifen die Beamten einmal zu, ist das Gejammer über einen blauen Fleck aber recht mädchenhaft», so Buschkowsky.

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